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LECCE
Die wohlhabende Stadt avancierte im 17. Jahrhundert zur Barockmetropole Süditaliens. Das historische Stadtzentrum fasziniert durch seinen einzigartigen Charme, in dem mehr als 30 Kirchen, ehemalige Abteien und unzählige Adelspaläste darauf warten, entdeckt zu werden.


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Teil 1- Von Porta Napoli zum Domplatz

Teil 2- Der Domplatz

Teil 3- vom Domplatz zur Piazza Sant'Oronzo

Teil 4- Die Basilika Santa Croce

Teil 5- von der Basilika zur Porta San Biagio

Teil 6- vom Domplatz zur Porta Rudiae

Teil 7- Weitere Sehenswürdigkeiten



Stadtrundgang Teil 7 - Weitere Sehenswürdigkeiten

Chiesa di SS. Niccolò e Cataldo
Eine besonders schöne und alte Kirche finden Sie am Eingang der Stadt Lecce, wenn Sie von Brindisi kommend am alten Friedhof vorbeifahren. Hier liegt die auf das Jahr 1180 zurückgehende Kirche der Heiligen Niccolò und Cataldo, von König Tankred von Lecce gegründet, wie aus der Inschrift über den Eingängen zur Kirche hervorgeht. Das Hauptportal und der Rosone sind nach wie vor normannischen Ursprungs. Die Kirche ging kurz darauf an den Benediktinerorden über, später (1494) an den König beider Sizilien Alfons II. und danach bis zum Jahr 1807 an die Olivetanermönche, die 1716 die heutige Barockfassade errichten ließen und die beiden Statuen hinzufügten. Im dreischiffigen Innern lassen sich reich verzierte Fresken aus dem Jahre 1616 bewundern, aber auch wenige antike Fresken (direkt neben dem Haupteingang). Der wunderschöne Kreuzgang mit seinem Baldachin in der Mitte wurde im 16. Jahrhundert erbaut (heute gehört er zum Sitz der Universität, die auch in dem danebenliegenden Kloster untergebracht ist). Es lohnt sich auch ein Besuch des alten Friedhofs mit kunstvoll gestalteten Gräbern der adeligen Familien aus den vergangenen Jahrhunderten.

Chiesa Greca
Diese kleine, schmucklose Kirche befindet sich etwas versteckt auf einen kleinen Platz blickend in der Nähe der Basilika Santa Croce am Ende der Via Principi di Savoia. Hierbei handelt es sich um eine Kirche aus dem Jahre 1765 (erbaut nach Zeichnungen von Francesco Palma, Lazzaro Lombardo und Vincenzo Carrozzo). In dieser Kirche verammelten und versammeln sich heute noch die Mitglieder des griechisch-byzantinischen Glaubens. Im Innern der Kirche befinden sich zahlreiche Gemälde mit griechischen Inschriften und Ikonen.

Das Kastell (Castello Carlo V)
Wenige Hundert Meter vom Sankt-Oronzo-Platz entfernt erhebt sich das mächtige Kastell der Stadt, das auf Befehl Kaisers Karl V. im Jahre 1537 rund um die mittelalterliche Befestigung normannischen Ursprungs der Stadt erbaut wurde. Um das quadratische, mit vier Wehrtürmen ausgestattete Kastell wurde ein Wehrgraben ausgehoben, von dem nichts mehr erhalten ist, ebensowenig von der Zugbrücke. Im Innern des Kastells kann man heute zahlreiche restaurierte Räume bewundern, die oft für kulturelle Veranstaltungen benutzt werden.

Der Obelisk (L'Obelisco)
Vor dem Stadttor Porta Napoli, im Zentrum der Hauptstraße Viale dell'Università, steht der Obelisk, der im Jahre 1822 zu Ehren des Besuchs Ferdinands von Bourbon in Lecce errichtet wurde. Am Fuß der Säule ist das Wappen des Gebiets Terra d'Otranto wiedergegeben: ein Delphin, der einen türkischen Halbmond beißt. Darüber sind zahlreiche Symbole abgebildet, die sich auf die Mythen des Gebiets Lecce, Tarent, Gallipoli und Brindisi beziehen.

ÖFFNEN SIE DIE FOTOGALERIE ZU DIESEM RUNDGANG

 


Lecce - Highlights


Santa CroceSanta Croce
Die Basilika Santa Croce gehört zu den wichtigsten Bauten des Barocks in ganz Italien:

Bildergalerie der Basilika


Grundriss der Basilika

 

Wussten Sie, dass...
der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Karl V. (1500-1558), die Stadt Lecce zum strategisch wichtigsten Stützpunkt in Süditalien erhob, um der ständigen Gefahr von Plünderungen durch einfallende Türkenscharen Widerstand leisten zu können? Auf Karl V. (ab 1516 König Spaniens) gehen auch die vielen Wachtürme an der salentinischen Küste zurück, die als Meldeposten für das Ankommen türkischer Seestreitkräfte erbaut wurden.

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