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LECCE
Die wohlhabende Stadt avancierte im 17. Jahrhundert zur Barockmetropole Süditaliens. Das historische Stadtzentrum fasziniert durch seinen einzigartigen Charme, in dem mehr als 30 Kirchen, ehemalige Abteien und unzählige Adelspaläste darauf warten, entdeckt zu werden.


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Teil 1- Von Porta Napoli zum Domplatz

Teil 2- Der Domplatz

Teil 3- vom Domplatz zur Piazza Sant'Oronzo

Teil 4- Die Basilika Santa Croce

Teil 5- Von der Basilika zur Porta San Biagio

Teil 6- Vom Domplatz zur Porta Rudiae

Teil 7- Weitere Sehenswürdigkeiten


Stadtrundgang Teil 5 - Von der Basilika zur Porta San Biagio

Nach Verlassen der Basilika gehen wir direkt vom Ausgang der Kirche gerade aus auf den Platz zu, der dem Herzog Sigismondo Castromediano gewidmet ist, einem Patrioten des „Risorgimento“, dessen Statue den Platz schmückt, unter dem bei Grabungsarbeiten 2005 antike Häuserreste entdeckt wurden, die nun vor Wind und Wetter geschützt zu Füßen des Archäologen Castromediano liegen, der 1868 das Archäologische Museum der Provinz gründete. Wenn Sie dem Verlauf der Straße folgen, laufen Sie am Sitz des Bürgermeisters und am Piazza S. Oronzo vorbei in Richtung des kleinen Platzes Vittorio Emanuele, wo Sie gegenüber die Kirche S. Chiara bewundern können. Links der Kirchenfassade ist die via Arte della Cartapesta, d.h. eine Straße, die einem typischen Handwerk – Pappamache - gewidmet ist. An der Kirchenmauer entlang gehend folgen Sie der genannten Via zum Römischen Theater, dessen Ruinen erst 1929 entdeckt wurden und das aus der Augusteischen Zeit stammt. Das Theater hat einen Durchmesser von 19 Metern und besteht aus sechs Reihen für die Zuschauer. Hier gefundene Statuen aus dem Zeitalter der Antonine (161-180 nach Christus) können im daneben liegenden Museum bewundert werden. Zurück zum zuvor genannten Platz Vittorio Emanuele, biegen Sie nun rechts in die Straße mit den meisten Pubs und Restaurants ein, wo sich am Abend vor allem die Jugendlichen und Studenten aufhalten. Nach ca. 250 Metern sehen Sie links die Kirche di S. Matteo. Sie geht auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück und besitzt  eine eigenartige Fassade (von Salò Giovann'Andrea Larducci 1667 erstellt): sie ist konvex, während die Fassade auf der oberen Seite konkav ist. Außerdem spiegeln die beiden Fassadenhälfte auch wieder, dass der obere Teil nach dem Tod des Architekten Larducci von Giuseppe Zimbalo nach eigenem Geschmack fertiggestellt wurde. Die Kirche gefiel dem Schriftsteller Gregorovius außerordentlich: er nannte sie “das Pantheon des Barockstils in Lecce”. Am Ende der Straße gelangen Sie zur Porta S. Biagio, eines der vier Eingangstore der Stadt, das ursprünglich auf die Zeit Karls  V. zurückgeht, das heute vom Heiligen Biagio gekrönte Tor stammt aber aus dem 18. Jahrhundert.


zu Teil 6: Vom Domplatz zur Porta Rudiae



 


Lecce - Highlights


Santa CroceSanta Croce
Die Basilika Santa Croce gehört zu den wichtigsten Bauten des Barocks in ganz Italien:

Bildergalerie der Basilika


Grundriss der Basilika

 


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