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LECCE
Die wohlhabende Stadt avancierte im 17. Jahrhundert zur Barockmetropole Süditaliens. Das historische Stadtzentrum fasziniert durch seinen einzigartigen Charme, in dem mehr als 30 Kirchen, ehemalige Abteien und unzählige Adelspaläste darauf warten, entdeckt zu werden.


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Teil 1- Von Porta Napoli zum Domplatz

Teil 2- Der Domplatz

Teil 3- Vom Domplatz zur Piazza Sant'Oronzo

Teil 4- Die Basilika Santa Croce

Teil 5- von der Basilika zur Porta San Biagio


Teil 6- Vom Domplatz zur Porta Rudiae

Teil 7- Weitere Sehenswürdigkeiten


Stadtrundgang Teil 3 - Vom Domplatz zur Piazza Sant'Oronzo

Von Piazza Duomo bis zum Piazza S. Oronzo müssen Sie den Corso Vittorio Emanuele II entlang gehen, wo Sie an der Kirche S. Irene (oder  Theatinerkirche) vorbeikommen. Die klassische Eleganz dieser Kirche (zur Zeit wird sie restauriert) stammt aus dem Jahr 1591 und ist ein herrliches Beispiel für die Architektur der Gegenreformation. Die Kirche ist der Heiligen Irene gewidmet, Schutzpatronin der Stadt vor dem Hl. Oronzo - daher beherrscht die Fassade im Zentrum das Stadtwappen und direkt darunter steht die Figur der Heiligen, 1717 von Mauro Manieri geschaffen.
Bevor Sie die Piazza S. Oronzo erreichen, werden Sie den Palazzo di Giustizia bewundern können, der auf die Renaissancezeit zurückgeht. Seine Fassade blickt auf die Straße, die Francesco Rubichi (1851-1918) gewidmet wurde: er war ein berühmter Rechtsanwalt bzw. Gerichtsredner.
Der Via Rubichi folgend gelangen Sie zu dem größten Platz der Stadt: Piazza S. Oronzo. Der Platz wird von der mit einer Bronzenfolie bedeckten Holzstatue des Stadtheiligen überragt, die auf einer 29 Meter hohen Säule mit korinthischem Kapitell steht, die aus Teilen der zur Zeit des Römischen Reiches zusammen mit einer weiteren Säule (die heute in Brindisi steht) das Ende der Via Appia kennzeichnenden Säule besteht. Die Grundsteinlegung der Säule erfolgte 1660, die Arbeiten wurden jedoch erst 1686 beendet; die Statue selbst wurde in Venedig gegossen, nachdem eine hier zuvor stehende aus Holz gefertigte Statue vom Blitz getroffen worden war. Neben der Säule wandert Ihr Blick auf das Römische Amphitheater, das vermutlich im 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde und Platz für ca. 25.000 Zuschauer bot. Ungefähr die Hälfte des Amphitheaters wurde dank den Ausgrabungen, die in den Jahren 1904-07 von Prof. De Giorgi geleitet und 1938 vollendet wurden, freigelegt. Die Struktur des Amphitheaters unterscheidet sich nicht sehr von der üblichen Struktur anderer römischer Theater. Wahrscheinlich organisierte man hier Jagden, wie die Szenen auf den Friesen auf dem griechischen Marmorsockel darstellen. Sie gelangen zum Amphitheater über eine Treppe, die auf das Niveau der antiken Stadt Lecce - das den Namen Lupiae trug - führt.
Lecce selbst existierte bereits lange vor der Römischen Herrschaft. Das Volk der Osker ließ sich hier nieder, dem die Messapen aus Illyrien folgten; dies geschah zur Zeit der Hellenischen Kultur, als die Kolonien der Magna Graecia in ganz Süditalien entstanden.
Neben dem Amphitheater befindet sich der Sedile, ein quadratischer Bau, der auf das 16. Jahrhundert zurückgeht: er besitzt Spitzbögen und eine obere Loggia mit runden Bögen, die mit Symbolen des Krieges verziert sind. Der Bürgermeister Pier Mocenigo (1592) aus Venedig hat dieses Gebäude errichten lassen. Es war das Rathausgebäude (Sedile) der Stadt bis zum Jahr 1851, danach wurde hier die Munition der Stadt gelagert. Neben diesem Gebäude liegt die kleine Kapelle San Marco (1543 erbaut), die ein wunderschönes Portal hat, über dem das Symbol der Venezianischen Republik wiedergegeben ist: der Markuslöwe. Dem römischen Amphitheater gegenüber liegt die schöne Chiesa di Santa Maria della Grazia, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts über/auf einer zuvor bestehenden Synagoge erbaut wurde (um diese Kirche erhalten zu können, wurde das römische Amphitheater nicht komplett ausgegraben). In der Kirche werden Sie einige Gemälde des berühmten lokalen Malers Oronzo Tiso bewundern können, wie z.B. das aus dem 15. Jahrhundert stammende Gemälde der “Jungfrau mit Kind” oder "Der Erzengel Michael".

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Lecce - Highlights


Santa CroceSanta Croce
Die Basilika Santa Croce gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des Barocks in ganz Italien. Hier finden Sie:


Bildergalerie der Basilika

Grundriss der Basilika

 

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